Sonntag, 29. März 2015

Pizza Carpaccio

Diese Woche wollte ich die perfekte Pizza für den österreichischen Gaumen kreieren. Natürlich muss da Rindfleisch im Rezept enthalten sein. Um den italienischen Ursprung des Gerichts zu erhalten hab ich mich für ein Carpaccio entschieden. Als Gemüse entschied ich mich, ebenfalls typisch österreichisch, für Weißkraut welches in gewöhnlicher Art zubereitet wird.  Auch der Käse sollte einen österreichischen Einfluss mitbringen, da das Fleisch und Kraut nicht viel an Würze mitbringt entschied ich mich für den würzigen und gut schmelzenden Mondseer.
Also an alle Österreicher probiert es doch und schreibt mir ob diese Mischung eurem Geschmack entspricht ;)!

Zutaten (2 Portionen)

Aufwand: mittel

200g Weizenmehl
50g Dinkelmehl
100ml Bier, 100ml Wasser
10g Trockenhefe
2EL Olivenöl
1 Prise Zucker
2 TL Salz
100g Rinderfilet
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/4 eines Weißkohlkopfs mit Strunk
5 Nelken
1 TL Kümmel
1 Schuss Apfelessig
1 TL Zucker
2 TL Salz
120g Mondseer 
200g Mozarella
1 Dose Tomatensauce



Zubereitung

Zuerst bereiten wir den Teig vor, da wir diesen unter kalter Führung herstellen werden mindestens 12 Stunden benötigt um den Teig rasten zu lassen. Zuerst werden das Mehl, die Hefe, Salz und Zucker vermischt. Anschließend kommen Das Bier, Wasser und Olivenöl hinzu und die Mischung wird für etwa 10 Minuten zu einem Teig geknetet. Der Teig sollte nun abgedeckt im Kühlschrank für 12-24 Stunden rasten. Bevor wir ihn wieder verwenden, muss er allerdings für 2 Stunden bei Zimmertemperatur akklimatisieren.

Nachdem der Teig ausreichend gerastet hat, können wird das Carpaccio vorbereiten, ähnlich wie beim Rentiercarpaccio wird das Fleisch in möglichst feine Schnitten geschnitten. Diese werden anschließend auf eine Hälfte eines Backpapiers aufgelegt und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mariniert. Nun wird das Backpapier zugeschlagen und das Fleisch wird mit einem Nudelholz noch feiner gerollt.

Nun fehlt nur noch das Kraut. Dieses wird zunächst in einem Topf mit Wasser, einem Schuss Essig, Nelken, Kümmel, Salz und Pfeffer für 20 Minuten gekocht. Danach wird der Strunk herausgelöst und der Rest des Krauts wird fein geschnitten.

Abschließend wird der Teig in zwei gleichgroße Portionen aufgeteilt und auf einer bemehlten Unterlage mit den Handflächen flachgedrückt, bis ein runder, sehr dünner Fladen entsteht. Auf diesen kommt nun die Tomatensauce, anschließend der grob geschnittene Käse und das Kraut. Danach kommt die Pizza bei höchster Temperatur in den Ofen. Für das perfekte Resultat empfehle ich einen Pizzastein, der allerdings für etwa 40 Minuten im Rohr vorgeheizt werden muss. Dafür ist die Pizza innerhalb von 10 Minuten fertig.

Sobald der Käse geschmolzen ist und die Pizzakruste schön knusprig braun ist, kommt die Pizza aus dem Ofen und wird mit dem Carpaccio belegt. Dann muss nur noch serviert werden!



Lasst es euch schmecken :)




This week I tried to create the ultimate Austrian pizza. Therefor the dough is made with beer and the topping consists of Kraut and some tasty beef carpaccio. I hope you folks enjoy it, send me your thoughts ;)!


Ingredients 

Effort: medium

  • 200g wheat flour

  • 50g spelt flour

  • 100ml beer, 100ml water

  • 10g dry yeast

  • 2 tbsp. olive oil 

  • 1 pinch of sugar

  • 2 tbsp. salt

  • 100g beef tenderlion

  • olive oil

  • salt, pepper

  • 1/4 of green cabbage with the stem

  • 5 cloves

  • 1 tbsp. caraway

  • 1 dash cider vinegar

  • 1 tsp. sugar

  • 2 tsp. salt

  • 120g Mondseer cheeese

  • 200g Mozarella

  • 1 can tomato sauce



  • Preparation


    We will start this off with preparing the dough. Therefor mix together all the dry ingredients which are the flour, yeast, sugar and salt. Then add the beer, water and olive oil and knead everything to a soft dough for about 10 minutes. Afterwards put it into a bowl cover it and put it into the fridge for 12-24 hours. Before the dough is ready for further processing, it has to acclimate for 2 hours at room temperature.

    After the dough could rest for at least 12 hours we will start preparing the carpaccio. Similar to the reindeer carpaccio we cut the raw meat as fine as possible. The resulting slices are placed on one half of baking paper and seasoned with olive oil, salt and pepper. Then turn around the second half of the paper, so that the meat is covered. Take a rolling pin and flatten the meat even more.

    Now we only have to prepare the cabbage, which is done in a traditional Austrian way. Therefor we put it into a boiling pot of water together with a dash of vinegar the cloves and the caraway. Also some salt and sugar is added befor the cabbage is cooked for 20 minutes. After that the cabbage should be soft and can be freed of the stem. The rest is sliced finely.

    At last we'll part the dough into two and flatten it on a floured table with the palm. Put some tomato sauce onto the resulting bread. Then also the cheese and the cabbage are spread over the dough and it can be put into the oven at maximal temperature. For an optimal result you should use a pizza stone. As soon as the cheese is molten and the pizza has a brown and crunchy crust you can put it out. In the final step we put the carpaccio onto the hot pizza and serve it!

    Enjoy it :) !

    Donnerstag, 19. März 2015

    Linzer Muffins

    Diese Woche war es wieder Zeit ein Paket für meinen neuen Foodie PenPal zu packen. Als besondere Überraschung wollte ich etwas, das meinen Heimatort verkörpert. Daher viel meine Entscheidung auf die Linzertorte, die mit den Haselnüssen und Mandeln einen der besten Teige hat. Da eine Torte jedoch nicht für den Postversand geeignet ist, habe ich entschlossen eine Muffin-Version zu kreieren.


    Zutaten (4 Portionen)

    Aufwand: sehr gering

    50g geriebene Mandeln
    50g geriebene Haselnüsse
    200g Mehl
    20g Zucker
    1 Pkg Vanillezucker
    1/2 Pkg Backpulver
    1 TL Zimt
    60g Butter
    120ml Milch
    200g Joghurt
    12 TL Ribiselmarmelade (=Johannisbeere)











    Zubereitung

    Wie die meisten Muffin-Rezepte ist auch dieses sehr einfach und schnell gemacht. Zuerst werden Mandeln, Haselnüsse, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Zimt vermischt. Anschließend werden die trockenen Zutaten mit der Milch, der Butter und dem Joghurt verrührt. Dadurch sollte ein eher flüssiger Teig entstehen.

    Nun werden die 12 Muffinformen zu 1/3 mit der Teigmasse befüllt. Danach kommt in jede der Formen möglichst mittig ein Teelöffel der Marmelade. Darüber kommt nun der Rest des Teiges, sodass die Muffinformen zu etwa 2/3 gefüllt sind.

    Die Muffins müssen nun bei 150 °C für etwa 40 Minuten gebacken werden.


    Lasst es euch schmecken :)




    This week was time to pack some Foodie PenPal package again. I was looking for something special from my city and decided to send a Linzer pie. The only problem, a pie is too big and fragile to send it with the post. Therefor i created this recipe, a mixture of this pie and muffins.


    Ingredients 

    Effort: very low

    50g grounded almonds
    50g grounded hazelnuts
    200g flour
    20g sugar
    1 pkg vanilla sugar
    1/2 pkg baking powder
    1 tsp. cinnamon
    60g butter
    120ml milk
    200g joghurt
    12 tsp. red currant jam



    Preparation


    Like most muffin recipes also this one is simple and fast to make. First we will mix togehter the dry ingredients almonds, hazels, flour, sugar, vanilla sugar, baking powder and cinnamon. Afterwards add the butter, milk and joghurt and mix it to a liquid dough.

    Now you should fill the dough into 12 muffin tins, so that 1/3 of the tins is filled. Then add one teaspoon of jam into the middle of each tin and cover it with the rest of the dough.

    Bake the muffins for around 40 minutes at 150 °C.

    Enjoy it :) !

    Donnerstag, 5. März 2015

    Französisches Pesto gefülltes Baguette | French Pesto filled Baguette

    Letzte Woche war es wieder so weit, der erste Bärlauch in diesem Jahr. In alljährlicher "Tradition" wurde dieser sofort zu einem leckeren Pesto verarbeitet. Dabei entstand die Idee für dieses schmackhafte und vegane Rezept.

    Baguette fresh from the oven

    Zutaten (4 Portionen)

    Aufwand: medium

    300g Weizenmehl
    100g Dinkelmehl
    1 Pkg Trockenhefe
    300ml lauwarmes Wasser
    1 TL Zucker
    2 TL Salz
    200g frischen Bärlauch
    100g Cashewnüsse
    80g Parmesan (Pangritata für Veganer)
    1dl Olivenöl
    Salz, Pfeffer






    Zubereitung

    Beginnen wir mit dem Teig. Mehl, Germ, Salz und Zucker kommen in die Küchenmaschine und werden mit dem Knethaken vermischt. Nach und nach wird das Wasser hinzugegeben, dabei sollte die Knetgeschwindigkeit der Maschine variiert werden, sodass der Teig wirklich vollständig durchgeknetet wird. Nach 10 Minuten wird die Schüssel zugedeckt zur Seite gestellt.

    Als nächstes wird der Bärlauch gut gewaschen und in einen Blender gegeben. Zum Bärlauch wird das Öl und der in kleinere Stücke geschnittene Parmesan hinzugefügt. Anschließend werden die Cashewnüsse kurz in etwas Öl angeröstet und kommen ebenfalls in den Blender. Nun wird die Mischung mit dem Blender zerhackt und vermischt, bis ein leckeres Pesto mit einer öligen Konsistenz ensteht. Die Masse wird noch mit Salt und Pfeffer abgeschmeckt und in einem Glas gelagert.

    Nun sollte auch der Teig auf die doppelte Größe angewachsen sein. Dieser wird nun in 4 Portionen geteilt und auf einer mehligen Fläche länglich ausgerollt. Anschließend wird der Teig in der Mitte mit etwas Pesto befüllt, zusammengefaltet und erneut ausgerollt. Dieser Vorgang wird ungefähr 3 mal wiederholt. Am Ende wird der Teig zu einer längeren Nudel geformt, eingedreht und, mit Wasser bestrichen, zur Seite gestellt.

    Die französischen Baguettes kommen nun gemeinsam mit einer großen Schale Wasser in das auf 230°C vorgeheizte Rohr. Nach etwa 30 Minuten sollte das Baguette außen braun und knusprig und innen eine luftige und weiche Konsistenz haben!

    Lasst es euch schmecken :)

    Ingredients 

    Effort: medium

    300g wheat flour
    100g spelt flour
    1 Pkg dry yeast
    300ml water at room temperature
    1 tsp. sugar
    2 tsp. salt
    200g fresh wild garlic
    100g cashew nuts
    80g parmesan (pangritata for vegan version)
    1dl olive oil
    salt, pepper



    Preparation

    For the dough we have to put the flour, yeast, salt and pepper into the kitchen machine and mix it togehter with the dough hook. Now add the water bit by bit. After 10 minutes put a towel onto the bowl and place it at some warm place.

    For the next step we have to wash the wild garlic and put it together with the oil and parmesan into the food processor. Then roast the cashew nuts for a few seconds in oil and put them into the machine too. Now process the food with the machine till it has a beautiful greasy texture. Add some salt and pepper and store it in some kind of jar.

    Meanwhile the dough should have doubled. Put it out of the bowl and cut it into 4 portions. Now roll the dough and bring it into an elongated shape. Afterwards put some wild garlic pesto onto the dough, fold and roll it again. Repeat this procedure about 3 times and form a long noodle at the end. Twist the baguette, put some water on it and let it rest for 10 minutes.

    After that put the french baguettes into the oven at 230°C (preheated) with a big bowl of water. About 30 minutes later the baguettes should have a brown and crunchy crust, but be soft and fluffy inside.

    Enjoy it :) !

    Samstag, 28. Februar 2015

    Foodiepenpals: My first parcel reveal!

    This month I joined the Foodiepenpals for the first time. I already can't remember how I found this community, but the idea is just great! Every month you get assigned two persons, from one of them you will recieve a parcel and to the other you will send one. For more detailed information just visit http://thisisrocksalt.com/foodie-penpals/!


    My penpals were both from Lithuania, which made me happy as I really know nothing about this country. I already had the chance to visit Estonia last year, which fascinated me with an medieval oldtown much better preserved than those here in Austria.

    So in this post I will share my parcel from Lithuania with you. The thing I was most happy with is a dough with which special dumplings are made. I haven't tried it yet, but I will try to think out some recipe with them and share it on my blog!
    Apart from this dough I got some spices (dill and caraway), candies, tea and even socks !!! So my first experience with foodiepenpals was a very good one and I will definitly stay in this community!

    It seemed that the police was pretty interested in my package as everything was opened and the parcel itself didn't look like on the picture I got from Monika when she sent it. I didn't even know that parcels within the European Union are controlled!? Propably they were pretty unsatisfied when they saw the content and didn't get anything but a feeling of hunger :) (I hope they didn't steel something of my candies)!


    Donnerstag, 26. Februar 2015

    Österreichische Pirozhki | Austrian Pirozhki

    Trotz politischen Zwiespalts nutzte ich das Auslandssemester in Finnland dazu einen 1-wöchigen Abstecher nach Russland zu machen. Dabei wurde ich sehr von der Restaurant-Kultur in St.Petersburg und der russischen Küche im allgemeinen überrascht.
    Daher widme ich dieses Rezept der russischen Küche und habe es geschmacklich an sie angepasst.
    Um den Titel etwas bildhafter zu gestalten wurde das Rezept zwar nach Pirozhki benannt, der Teig wurde aber von den typisch österreichischen Polsterzipf entwendet.


    Zutaten (4 Portionen)

    Aufwand: hoch

    Austrian Pirozhki with Russian beetroot dip250g Mehl
    1 TL Backpulver
    1 Prise Salz
    150g Margarine
    250g Topfen
    1 EL Rapsöl, 1 EL Trüffelöl
    1 Ei
    150g Pilze
    250g Ricotta
    1 Zwiebel
    1 rote Beete
    1 Zwiebel
    100ml Rotwein
    200ml Brühe
    350g griechischen Joghurt
    1 Zweig Rosmarin, 1 EL Wacholderbeeren




    Zubereitung

    Da der Teig wie immer für mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten muss, beginnen wir mit diesem. Wir vermengen Mehl, Backpulver und Salz und geben unter ständigem Kneten Magarineflöckchen und den Topfen hinzu. Der Teig sollte schnell zu einer homogenen Masse verknetet werden und anschließend ab damit in den Kühlschrank.

    Als nächstes bereiten wir die Dipsauce vor. Dafür wird die Zwiebel und die rote Beete grob gehackt und in etwas Öl angeschwitzt. Anschließend wird mit dem Rotwein abgelöscht und auf die Hälfte reduziert. Danach wird mit der Brühe aufgegossen und sowohl Rosmarin als auch die Wacholderbeeren kommen hinzu. Nun muss die Saucen-Basis für etwa 40 Minuten leicht köcheln (Deckel nicht vergessen).

    Dann kann auch schon die Füllung für die Pirozhki zubereitet werden. Dafür werden die Zwiebel und die Pilze fein gehackt und in einer Pfanne mit etwas Öl gold-braun angebraten. Anschließend wird die Hitze reduziert und der Ricotta beigemengt. Für den Geschmack wird mit Salz, Pfeffer und einem Esslöffel Trüffelöl abgeschmeckt.

    Sobald der Teig für mindestens 1/2 Stunde rasten konnte, wird er aus dem Kühlschrank genommen und ungefähr 3mm dick ausgerollt (wenn der Teig es zulässt kann man ihn auch dünner ausrollen). Anschließend wird er in ungefähr 5x5cm Quadrate geschnitten. Diese werden mit der zuvor zubereiteten Masse befüllt und zu Dreiecken zusammengelegt, dabei sollte der Rand gut zusammengedrückt werden. Nun werden die Pirozhki mit einem verquirrelten Ei bestrichen und bei 220 °C Umluft goldbraun gebacken.

    Während die Pirozhki fertigbacken müssen wir noch die Dipsauce finalisieren. Dafür wird die Sauce zuerst durch ein feines Sieb gefiltert. Die überbleibende rote Beete kann als Beilage serviert werden. Die Flüssigkeit wird nun mit dem griechischen Joghurt vermengt und etwas gesalzen. Sollte die Masse etwas zu flüssig sein, kann man sie mit Guarkernmehl binden.

    Sobald die Pirozhki goldbraun sind, kann serviert werden.

    Lasst es euch schmecken :)


    Despite the political controversies about Russia I took the chance, during my exchange semester in Finland, and went there for 1 week. To my surprise I was faced with a very modern and delicous cuisine in St.Petersburg but also the rest of Russia.
    Because of that I will dedicate this weeks recipe to the russian cuisine. The title hints at the russian Pirozhki, in fact the dough is the Austrian part of this recipe, which is based on a dish called "Polsterzipf".


    Ingredients 

    Effort: high

    250g flour
    1 tsp. baking soda
    1 pinch salt
    150g margarine
    250g curd
    1 tbsp. rapeseed oil, 1 tbsp. truffle oil
    1 egg
    150g mushrooms
    250g ricotta
    1 onion
    1 beetroot
    1 onion
    100ml red wine
    200ml broth
    350g greek joghurt
    1 bunch rosemary, 1 tbsp. juniper berries


    Preparation

    The dough has to rest for about half an hour, so we will start with it. Pour together the flour, baking soda and salt then add the magarine and curd and knead it to a homogenous dough. Then put it into the fridge.

    While the dough is in the fridge we can start with the dipping sauce. Chop the onion and beetroot and glaze them with a bit of oil. Then degalze the vegetables with the red wine and reduce it to the half. Afterwards add the broth, rosemary and the juniper berries. This mixture should simmer for about 40 minutes (don't forget to put on the lid).

    Now we will prepare the filling for the Pirozhki. Therefor we will chop one onion and the mushrooms and fry them in a pan with oil. Afterwards reduce the heat and add the ricotta. Add salt, pepper and one tablespoon of truffle oil for the taste.

    As soon as the dough could rest for half an hour get it out of the fridge and roll it to a thickness of 3mm. If the consistency allows it you can also roll it thinner. Cut the dough into 5x5cm pieces, fill it with the mushroom-mixture and form it to closed triangles. Pay attention to press together the borders carefully. Coat the triangles with one whisked egg and bake them at 220 °C.

    Meanwhile we will finalize the dipping sauce. Therefor we strain the sauce through a fine sieve. The remaining beetroot can be served as sidedish. The sauce is now mixed together with the greek joghurt and a bit of salt. If the result is a bit too fluid add some guar gum to thicken the dip.

    As soon as the Pirozhki are golden-brown you can serve the dish.

    Enjoy it :) !

    Mittwoch, 18. Februar 2015

    Patata Frutti Di Mare

    Letzte Woche gabs Mühlviertler Leinölerdäpfel aus Mama's feiner Küche ;). Ich kannte dieses typisch österreichische Gericht nicht, fand es bis auf das Leinöl aber auf Anhieb perfekt!
    Um das Ganze auch ohne Leinöl geschmacklich reizvoll zu servieren, gibt's nun meine italienisch angehauchte Eigenkreation, Patata Frutti Di Mare!


    Potatos with seafood

    Zutaten (4 Portionen)

    Aufwand: niedrig

    1kg Erdäpfel
    150ml Milch
    1 Zwiebel
    100g Sauerrahm
    1 Bund geschnittener Schnittlauch
    Salz, Pfeffer
    1/2 TL geriebene Muskatnuss
    220g Meeresfrüchte (Miesmuscheln, Shrimps, Kalamari, ...)
    1 Orange
    50ml Weißwein
    1 rote Paprikaschote
    1 Msp. Chilli
    2 Knoblauchzehen

    Zubereitung

    Beginnen wir mit den Kartoffeln. Diese werden zuerst gesäubert, geschält und anschließend für etwa 20 Minuten (je nach Größe) in Salzwasser weichgekocht. 

    Währenddessen geben wir die Meeresfrüchte in eine Schüssel und würzen sie mit etwas Salz, Pfeffer und etwas Chilli. Anschließend wird die Orange ausgepresst, der Saft wird mit den Meeresfrüchten vermengt, der Rest wird nicht mehr benötigt. Falls du unbehandelte Orangen verwendest, kannst du das Resultat mit Orangenschalen dekorieren.

    Für die Erdäpfel benötigen wir noch eine klein geschnittene Zwiebel. Nach den vergossenen Tränen, sollten die Erdäpfel fertig sein und können blättrig geschnitten werden (wie für einen Erdäpfelsalat). Die Zwiebel wird nun mit der Milch in einem großen Topf für etwa 5 Minuten gedünstet. Anschließend werden die Kartoffel und 100g Sauerrahm hinzugefügt. Die Hitze kann nun reduziert werden, es sollte jedoch weiterhin ab und an umgerührt werden. Das ganze kann je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abgeschmeckt werden.

    Während die Erdäpfel noch etwas garen, werden wir die Meeresfrüchte zubereiten. Dafür werden diese in einer Pfannen mit etwas Öl angebraten. Sobald sich die austretende Flüssigkeit verflüchtigt hat geben wir noch etwas Öl und den gepressten Knoblauch hinzu und lassen die Meeresfrüchte noch etwas anbraten. Die Paprikaschote wird in kleine Würfel gehackt und den Meeresfrüchten beigefügt. Anschließend wird mit dem Weißwein abgelöscht und reduziert bis eine cremige Sauce entsteht.

    Im letzten Schritt werden die beiden Komponenten und der geschnittene Schnittlauch vermischt und es kann serviert werden.

    Lasst es euch schmecken :)

    Ingredients 

    Effort: low

    1kg potatoes
    150ml milk
    1 onion
    100g sourcream
    1 bunch of chopped chives
    salt, pepper
    1/2 tsp. grated nutmeg
    220g seafood (mussels, shrimps, ...)
    1 orange
    50ml white wine
    1 red sweet pepper
    1 pinch chilli
    2 garlic cloves

    Preparation

    First we will wash and peel the potatoes. After that cook them in salty water for about 20 minutes (depending on the size).

    Meanwhile we put the seafood in a bowl and season it with salt, pepper and a pinch of chilli. Now squeeze the orange and add the juice also to the seafood.

    For the potatoes we have to chop the onion into smaller slices. After you dried your tears again the potatoes should also be ready. Cut them flaky like you do for a potato salad. Now the onion goes into a pot with 150ml milk and are sauteed for about 5 minutes. Afterwards add the potatos and 100g sourcream. Reduce the heat, but still remember to stir the potatoes from time to time. You can season the mixture with salt, pepper and grated nutmeg.

    While the potatoes are still cooking on low heat, we will finish the seafood. Put them into a pan with oil and roast them. As soon as the leaking water has vaporized add another shot of oil and the riced garlic. Now cut the sweet pepper in small cubes and add it to the seafood, then deglaze it with the white wine. When the wine has reduced to the half  the seafood is ready too.

    Now we mix togehter both of the components and the cives and serve the dish!

    Enjoy it :) !



    Sources: http://www.muehlviertel-pur.at/index_html?sc=212135375&xc=44#teaser122

    Samstag, 14. Februar 2015

    Ente auf Eierschwammerl | Duck with Chanterellesauce




    Zutaten (2 Portionen)

    Aufwand: hoch

    1 Entenbrust
    Sojasauce
    2cl Whisky 
    Rosmarin, Oregano
    50ml Brühe
    150ml Orangensaft
    20g gefrorene Butter
    1 EL Currypulver
    100g Polenta
    200ml Wasser
    1 EL Olivenöl
    30g Parmesan
    500g Eierschwammerl (fein geschnitten)
    1 Zwiebel
    150ml Kokosmilch
    100ml Brühe
    1 EL Currypulver

    Zubereitung

    Für das dieswöchige Rezept beginnen wir abermals mit einer Marinade für die Entenbrust. Dafür werden 2 EL Sojasauce, 2cl Whisky, 50ml Brühe, 50ml Orangensaft und sowohl etwas Rosmarin als auch Oregano verquirrelt und in einen Tiefkühlbeutel gefüllt. In diesen kommt nun auch die Entenbrust und ab damit in den Kühlschrank. Wenn die Zeit es erlaubt, sollte dies schon am Vortag oder zumindest ein paar Stunden vor dem eigentlichen Kochbeginn geschehen.

    Im nächsten Schritt widmen wir uns einer Sauce für die Entenbrust, diese wird sowohl als normale Sauce aber auch zum Anbraten des Fleisches verwendet. Zuerst werden 100ml Orangensaft zum Kochen gebracht und mit 1 EL Currypulver verrührt. Anschließend wird der Topf vom Herd genommen und die Butter mit einem Schneebesen, mit schnellen aber gleichmäßigen Bewegungen, untergerührt. Ist eine gleichmäßige Sauce entstanden, kommt auch diese in den Kühlschrank zum eindicken.

    Bevor wir mit der Verarbeitung des Fleischs weitermachen, bereiten wir die Polenta vor. Dafür kommt die Polenta in einen Topf mit 200ml Wasser und etwas Olivenöl. Die Polenta wird nun gekocht, bis eine cremige Masse entsteht. Anschließend wird der Parmesan untergehoben und die Masse kann auf ein Backblech in 2cm Dicke aufgetragen werden. Nun muss die Masse abkühlen, sobald sie fest ist, kommt das Blech bei 220 °C ins Backrohr, bis sich eine goldbraune Kruste bildet.



    Das Fleisch wird nun aus der Marinade genommen und für den Bratvorgang vorbereitet. Dafür muss die Haut etwas vom Fleisch abgehoben werden (siehe Bild). Darunter kommt etwas von der bereits gestockten Orangensauce. Nun wird ein weiterer Teil der Orangensauce in einer Pfanne erhitzt. Sobald die Pfanne heiß ist, wird die Entenbrust auf beiden Seiten für etwa 3 Minuten angebraten.
    Danach kommt die Ente ebenfalls für ungefähr 20 Minuten ins Backrohr.

    Während die Polenta und die Ente fertiggaren, kümmern wir uns um die Eierschwammerlsauce. Diese soll ebenfalls einen leicht asiatischen Geschmack bekommen. Zunächst wird eine Zwiebel gehackt und in Öl angeschwitzt. Dazu kommen die Eierschwammerl, die nun gebraten werden bis das gespeicherte Wasser verdampft ist. Anschließend wird mit der Kokosmilch abgelöscht, die Hitze reduziert mit Currypulver, Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

    Sobald die Polenta und die Ente fertig sind, werden Beide in die gewünschte Form geschnitten und gemeinsam mit der Schwammerlsauce serviert!

    Lasst es euch schmecken :)


    Ingredients 

    Effort: high

    1 duckbreast
    soy sauce
    2cl whisky 
    rosmary, oregano
    50ml broth
    150ml orange juice
    20g frozen butter
    1 tbsp. curry powder
    100g polenta
    200ml water
    1 tbsp. olive oil
    30g Parmesan
    500g chanterelle (chopped)
    1 onion
    150ml coconut milk
    100ml broth
    1 tbsp. curry powder

    Preparation

    For this weeks recipe we start with a marinade for the duckbreast. Whisk up 2 tbsp. soy sauce, 2cl whisky, 50ml broth, 50ml orange juice and some rosmary and oregano. Fill the marinade into a freezer bag and add the duck breast, put it into the fridge. If you have enough time it would be perfect to do this part the day or at least some hours before you continue.

    Now we will prepare a sauce which is used for the duck as sauce on the one hand but also for roasting it. Therefor we will first heat up 100ml orange juice. As soon as it starts to simmer add 1 tbsp. of curry powder and turn off the heat. Now add the frozen butter and whisk it up with fast and evenly movements. Put the resulting sauce into the fridge.

    Before we start with the meat we have to prepare the polenta toasts. Therefor, put the polenta together with 200ml water and a bit olive oil into a pot and cook it until it turns into a creamy mash. Then add the parmesan and put the polenta onto a baking plate. Let it cool down so it turns into a compact layer of polenta. After that you have to put it into the oven at 220 °C until it turns golden-brown.


    Now we can start with the main part. Take out the meat of the marinade and try to take off the skin, but without force. Under the loosen parts you have to put some of the already thickened orange sauce. Also put some of the sauce into a pan and heat it up. Add the duck and roast it for about 3 minutes on every side. Then the duck goes into the oven aswell and has to stay there for about 20 minutes.



    Meanwhile we will prepare some asian flavoured chanterellesauce. Therefor chop 1 onion and fry it until glazed. Add the mushrooms and roast them until all the emerging water has vaporized. After that add the coconut milk and turn down the heat. Flavor the sauce with currypowder salt and pepper.

    As soon as the polenta and the duck are ready bring them in shape and serve them togehter with the chanterellesauce.

    Enjoy it :) !



    Sources: http://cookeatandchill.blogspot.co.at/2013/06/gebratene-polentascheiben-mit-zucchini.html