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Donnerstag, 26. Februar 2015

Österreichische Pirozhki | Austrian Pirozhki

Trotz politischen Zwiespalts nutzte ich das Auslandssemester in Finnland dazu einen 1-wöchigen Abstecher nach Russland zu machen. Dabei wurde ich sehr von der Restaurant-Kultur in St.Petersburg und der russischen Küche im allgemeinen überrascht.
Daher widme ich dieses Rezept der russischen Küche und habe es geschmacklich an sie angepasst.
Um den Titel etwas bildhafter zu gestalten wurde das Rezept zwar nach Pirozhki benannt, der Teig wurde aber von den typisch österreichischen Polsterzipf entwendet.


Zutaten (4 Portionen)

Aufwand: hoch

Austrian Pirozhki with Russian beetroot dip250g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
150g Margarine
250g Topfen
1 EL Rapsöl, 1 EL Trüffelöl
1 Ei
150g Pilze
250g Ricotta
1 Zwiebel
1 rote Beete
1 Zwiebel
100ml Rotwein
200ml Brühe
350g griechischen Joghurt
1 Zweig Rosmarin, 1 EL Wacholderbeeren




Zubereitung

Da der Teig wie immer für mindestens 1/2 Stunde im Kühlschrank rasten muss, beginnen wir mit diesem. Wir vermengen Mehl, Backpulver und Salz und geben unter ständigem Kneten Magarineflöckchen und den Topfen hinzu. Der Teig sollte schnell zu einer homogenen Masse verknetet werden und anschließend ab damit in den Kühlschrank.

Als nächstes bereiten wir die Dipsauce vor. Dafür wird die Zwiebel und die rote Beete grob gehackt und in etwas Öl angeschwitzt. Anschließend wird mit dem Rotwein abgelöscht und auf die Hälfte reduziert. Danach wird mit der Brühe aufgegossen und sowohl Rosmarin als auch die Wacholderbeeren kommen hinzu. Nun muss die Saucen-Basis für etwa 40 Minuten leicht köcheln (Deckel nicht vergessen).

Dann kann auch schon die Füllung für die Pirozhki zubereitet werden. Dafür werden die Zwiebel und die Pilze fein gehackt und in einer Pfanne mit etwas Öl gold-braun angebraten. Anschließend wird die Hitze reduziert und der Ricotta beigemengt. Für den Geschmack wird mit Salz, Pfeffer und einem Esslöffel Trüffelöl abgeschmeckt.

Sobald der Teig für mindestens 1/2 Stunde rasten konnte, wird er aus dem Kühlschrank genommen und ungefähr 3mm dick ausgerollt (wenn der Teig es zulässt kann man ihn auch dünner ausrollen). Anschließend wird er in ungefähr 5x5cm Quadrate geschnitten. Diese werden mit der zuvor zubereiteten Masse befüllt und zu Dreiecken zusammengelegt, dabei sollte der Rand gut zusammengedrückt werden. Nun werden die Pirozhki mit einem verquirrelten Ei bestrichen und bei 220 °C Umluft goldbraun gebacken.

Während die Pirozhki fertigbacken müssen wir noch die Dipsauce finalisieren. Dafür wird die Sauce zuerst durch ein feines Sieb gefiltert. Die überbleibende rote Beete kann als Beilage serviert werden. Die Flüssigkeit wird nun mit dem griechischen Joghurt vermengt und etwas gesalzen. Sollte die Masse etwas zu flüssig sein, kann man sie mit Guarkernmehl binden.

Sobald die Pirozhki goldbraun sind, kann serviert werden.

Lasst es euch schmecken :)


Despite the political controversies about Russia I took the chance, during my exchange semester in Finland, and went there for 1 week. To my surprise I was faced with a very modern and delicous cuisine in St.Petersburg but also the rest of Russia.
Because of that I will dedicate this weeks recipe to the russian cuisine. The title hints at the russian Pirozhki, in fact the dough is the Austrian part of this recipe, which is based on a dish called "Polsterzipf".


Ingredients 

Effort: high

250g flour
1 tsp. baking soda
1 pinch salt
150g margarine
250g curd
1 tbsp. rapeseed oil, 1 tbsp. truffle oil
1 egg
150g mushrooms
250g ricotta
1 onion
1 beetroot
1 onion
100ml red wine
200ml broth
350g greek joghurt
1 bunch rosemary, 1 tbsp. juniper berries


Preparation

The dough has to rest for about half an hour, so we will start with it. Pour together the flour, baking soda and salt then add the magarine and curd and knead it to a homogenous dough. Then put it into the fridge.

While the dough is in the fridge we can start with the dipping sauce. Chop the onion and beetroot and glaze them with a bit of oil. Then degalze the vegetables with the red wine and reduce it to the half. Afterwards add the broth, rosemary and the juniper berries. This mixture should simmer for about 40 minutes (don't forget to put on the lid).

Now we will prepare the filling for the Pirozhki. Therefor we will chop one onion and the mushrooms and fry them in a pan with oil. Afterwards reduce the heat and add the ricotta. Add salt, pepper and one tablespoon of truffle oil for the taste.

As soon as the dough could rest for half an hour get it out of the fridge and roll it to a thickness of 3mm. If the consistency allows it you can also roll it thinner. Cut the dough into 5x5cm pieces, fill it with the mushroom-mixture and form it to closed triangles. Pay attention to press together the borders carefully. Coat the triangles with one whisked egg and bake them at 220 °C.

Meanwhile we will finalize the dipping sauce. Therefor we strain the sauce through a fine sieve. The remaining beetroot can be served as sidedish. The sauce is now mixed together with the greek joghurt and a bit of salt. If the result is a bit too fluid add some guar gum to thicken the dip.

As soon as the Pirozhki are golden-brown you can serve the dish.

Enjoy it :) !

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Regenbogen Burger / Rainbow Burger


Zutaten (2 Portionen)

Aufwand: sehr hoch

200g Brokkoli
200g Karfiol
300g Faschiertes 
1 rote Rübe
200g Pizzakäse
2-3 Knoblauchzehen
1 TL Senf
1 EL Essig
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Diesesmal gibt es etwas Buntes aus finnischen Zutaten, einen Burger mit unterschiedlichen Gemüseschichten als Brotersatz.

Zuerst werden die Gemüseschichten vorbereitet. Dafür werden der Brokkoli und der Karfiol gekocht, bis beide weich sind und leicht zerdrückt werden können. Anschließend wird das Gemüse abgeseiht und zum auskühlen beiseite gestellt.

Währenddessen kann die rote Rübe gekocht werden. Alternativ können auch dieses mal rote Rüben aus dem Glas genommen werden. Diese werden in sehr feine Würfelchen gehackt. Anschließend werden die Rübenstückchen, das Faschierte und der Senf vermischt. Die Masse wird nun noch mit Salz und Pfeffer gewürzt, wie man es von einem normalen Burgerpatty gewöhnt ist.

Nun werden der Brokkoli und der Karfiol getrennt und auf zwei Schüsseln aufgeteilt. Anschließend werden sowohl Brokkoli als auch Karfiol zu einem Brei zerdrückt. Hierfür kann man entweder eine Kartoffelpresse verwenden, oder die flache Seite eines Glases.

Anschließend wird der Knoblauch in feine Würfel gehackt und der Brokkolimasse beigefügt. Des weiteren kommen Essig, Salz, Pfeffer und die Hälfte vom Käse hinzu.

Selbes wird auch mit der Karfiolmasse gemacht, jedoch werden Knoblauch und Essig weggelassen.

Nun werden die Gemüseteile zu jeweils 2 Burgerbroten geformt und in einer heißen Pfanne mit Öl gebraten. Idealerweise verwendet man dafür eine Burgerpatty-Form. Die fertigen Gemüsepatties werden auf einem Backblech aufgeschichtet und anschließend bei 220°C für 5 Minuten ins Backrohr gegeben. Danach wird auch das Fleisch auf zwei Patty-Formen aufgeteilt und in der Pfannen von beiden Seiten angebraten.

Zum Schluss müssen die Teile nur noch zusammengebaut werden und es kann serviert werden.

Lasst es euch schmecken :)



Ingredients 

Effort: very high

200g broccoli
200g cauliflower
300g minced meat
1 beetroot
200g pizzacheese
2-3 garlic cloves
1 tsp. mustard
1 tbsp. vinegar
salt, pepper

Preparation

This time we'll cook something colorfull from finnish ingrdients. It is a burger with two different vegetable layers instead of normal burgerbread.

At first we will prepare the vegetable layers. Therefor the broccoli and cauliflower have to be cooked till they are soft. Afterwards the vegetables are sieved and put aside for cooling down.

Meanwhile we cook the beetroots. Alternatively we can use pickeled beetroots. Those have to be cut into very small cubes and are mixed togehter with the minced meat and mustard. Also salt and pepper should be added.

Now the vegetables should be cool enough for further processing. Broccoli and cauliflower have to be separated into two pots. Both have to be squashed to a puree. Therefor you can use a potato press or simply the flat site of a glas.

Afterwards the garlic has to be finely cut and added to the broccolimass. Further you have to add the vinegar, salt, pepper and the half of the cheese.

The same is done with the cauliflower, only the garlic and the vinegar are not added.

Now the effortful part begins. From the vegetables you have to form 2 burgerbreads each and fry them in a hot pan. In the best case you have a burgerpattyform to do this. The finished patties are put on a baking plate and baked at 220°C for about 5 minutes. Meanwhile also the meat is parted into two patties and fried in a pan.

Finally we only have to build up the burger from the different layers.

Enjoy it :) !



Sonntag, 12. Oktober 2014

Suomi Maki


Zutaten (2 Portionen)

Aufwand: hoch

1 Packung Lachsscheiben (~200g)
150g Gerstenreis
1 gekochte rote Rübe, rote Rübenscheiben aus dem Glas
~ 4 Noriblätter
100 ml Brühe
1 Schalotte
Wasser, Salz
1 TL Zucker
2 TL Wasabicreme

Zubereitung

Für dieses Rezept muss zuerst die Gerste zubereitet werden, da diese nachdem sie gekocht ist abkühlen sollte. Der Gerstenreis wird gemeinsam mit der gewürfelten Schalotte in einem Topf mit Öl erhitzt. Sobald beides glasig ist, kann die Brühe hinzugefügt werden. Nun wird die Brühe verdampft, danach kann einfach mit Wasser aufgegossen werden. Den Vorgang solange wiederholen, bis die Gerste weich-, aber bissfest gekocht ist.

Als nächstes kann die rote Rübe gekocht werden. Auch diese benötigt sehr lange (~20 min). Wenn man nicht solange warten möchte, tun es aber auch eingelegte rote Rüben. 

Der Lachs wird in große Streifen geschnitten und mit der Wasabi-Paste vermengt.

Sobald der Gerstenreis ausgekühlt ist, können wir mit dem letzten Schritt beginnen. Hierfür wird das Noriblatt auf eine Sushimatte gelegt. Anschließend wird das Noriblatt mit dem Gerstenreis belegt, wobei am Ende cirka 1cm frei bleiben sollten. Danach zieht man mit dem Finger nach dem ersten Drittel einen Strich. In diese Grube füllt man nun Lachs und rote Rübenstückchen. Anschließend wird das freigelassene Stück des Noriblatts mit Wasser eingerieben und nun kann die Makirolle mithilfe der Sushimatte gerollt werden.

Lasst es euch schmecken :)



Ingredients 

Effort: high

1 pkg salmonslices (~200g)
150g barley rice
1 cooked beetroot
~ 4 nori
100 ml broth
1 shallot
water, salt
1 tsp. sugar
2 tsp. wasabipaste

Preparation

For this dish we first have to cook the barley, as it should cool down again before the maki can be rolled. Therefor the rice is put into a pot together with the sliced shallots and some oil. This is heated up till the rice looks a bit glazed. Afterwards the broth is added and cooked till it's vaporized again. Then you should add water again and repeat this process till the barley is soft but firm to bite.

Next the beetroot is cooked (this takes also up to 20 minutes). If you don't want to wait that long also pickled ones are good.

The salmon is cut into slices and mixed with the wasabipaste.

As soon as the rice has cooled down we can start the last step. Therefor we put the nori onto the sushi rolling mat. Then the rice has to be put onto the nori, but at one end about 1 cm should remain untouched. Now you have to build a drain after 1/3 within the rice, into which you put the salmon and some beetroot pieces. The nori is now rolled to the finished makiroll.

Enjoy it :) !