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Donnerstag, 5. Februar 2015

Lasagna sanguinosa

Dieses Rezept würde, wie der Name schon sagt, besser zu Ende Oktober passen. Aber eingefallen ist es mir erst vor ein paar Wochen, und welcher Blogger beharrt schon so behaglich auf die Effekthascherei von "Feiertagen" :P!
Um das Rezept grob zu beschreiben, es ist eine Lasagne mit Blutwurst anstelle des Faschiertem und Rotweinsauce anstatt der Tomatensauce.



Zutaten (4 Portionen)

Aufwand: hoch

500g Blutwurst
1 Zwiebel
ca. 6 Karotten
4 Stangen Sellerie
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
100ml würzige Brühe
200ml Rotwein
Lasagneblätter
Bechamelsauce
Olivenöl
400g geriebener Käse

Zubereitung

Beginnen wir mit der Rotweinsauce. Dafür zerschneiden wir erstmal das Gemüse in kleine Stücke. 2 Karotten, 2 Stangen Sellerie, 2 Knoblauchzehen und 1 Bund Petersilie werden dafür benötigt. Anschließend kommt das geschnittene Gemüse mit Olivenöl in eine heiße, etwas höhere Pfanne und wird für 2 Minuten etwas angeschwitzt. Dann löschen wir mit dem Rotwein ab und lassen das ganze mit aufgesetztem Deckel köcheln, bis die Karottenstücke weich sind.

Während die Sauce köchelt, wird die Blutwurst aus der Haut genommen und in kleinere Stücke geschnitten. Auch die Zwiebel, die restlichen Karotten und Sellerie werden fein gehackt. Anschließend werden die Zwiebel in einer zweiten Pfanne mit Olivenöl angeschwitzt und mit der Blutwurst vermengt. Diese wird angebraten, bis sie eine schöne dunkle Farbe bekommt. Danach kommen auch die Karotten- und Selleriestücke hinzu und das Gemisch kann bei geringer Hitze etwas garen.

Sobald die Karotten in der Rotweinsauce weich gekocht sind, wird die Flüssigkeit durch ein Sieb abgeseiht. Die rote Sauce wird nun erneut zum Köcheln gebracht, mit der Brühe vermengt und cirka auf die Hälfte reduziert. Die fertige Sauce sollte stark würzig schmecken, tut sie das noch nicht, kann mit etwas Salz und Pfeffer nachgeholfen werden.

Nun werden die Sauce und die Blutwurst gut vermischt und wir können Beginnen die Lasagne zusammenzubauen. Dafür immer Lasagneblätter, Blutwurst, Bechamelsauce und Käse übereinander stapeln. Aufgehört wird mit einer Schicht aus Wurst, Bechamelsauce und einer großen Portion Käse.

Die Lasagne kommt nun bei 220°C für etwa 30 Minuten in den Ofen.

Lasst es euch schmecken :)

P.S.: Wenn ihr die Lasagneblätter selbst machen möchtet, könnt ihr einfach das Rezept von meinen süßen Ravioli verwenden und statt dem Sirup etwas Wasser hinzufügen.

Ingredients 

effort: high

500g blackpudding
1 onion
ca. 6 carrots
4 rods celery
1 bunch of parsley
2 garlic cloves
100ml spicy broth
200ml red wine
lasagna sheets
white sauce
olive oil
400g grated cheese

Preparation

Let's start with the red-wine sauce, therefor you have to cut the vegetables into smaller pieces. 2 carrots, 2 rods celery, 2 garlic cloves and 1 bunch of parsley are needed. Afterwards we put the sliced vegetables into a hot pan with olive oil and sweat it for about 2 minutes. Then add the red wine and let it simmer till the carrots turn soft.

Meanwhile, the blackpudding should be peeled and cut in smaller pieces. Also the onion, carrots and celery should be finely cut. Now we put the onions into another hot pan with olive oil and fry them till glazed and add the blackpudding afterwards. This mixture should be further roasted till it gets a lovely dark color, then we add the carrots and celery and let it cook at low heat for a while.

As soon as the carrots in the red-wine sauce are soft, you can strain the sauce with a sieve. The gravy is brought to simmer again, then add the broth. Let it boil down to half of its volume. The finished sauce should be a bit too spicy, if it is not add some salt and pepper.

Now mix together the sauce and blackpudding and let's start building up the lasagna. Therefor we will layer lasagna sheets, blackpudding, white sauce and the cheese in exactly this order. For the last layer use a bigger portion of cheese.

The lasagna has to be baked for around 30 minutes at 220°C in the oven.

Enjoy it :) !

P.S.: If you want to create the lasagna sheets yourself just use my recipe for sweet ravioli but instead of the sirup add a bit of water.

Dienstag, 11. November 2014

Vegetarische Papoutsakia / Vegetarian Papoutsakia



Zutaten (2-4 Portionen)

Aufwand: hoch

2 Auberginen
80g Gerstenreis (alternativ 200g Faschiertes oder mischen)
200g Fetakäse
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100ml Tomatensauce
1 Becher Weißwein
1 Becher Gemüsebrühe
2 TL Zucker


Salz, Zimt, Oregano, Dill
2 EL Honig
2 Feigen (frisch oder getrocknet)
1 handvoll Preiselbeeren

Zubereitung

Vor einigen Wochen wurde von ESN Jyväskylä ein "International Dinner" veranstaltet, bei dem ich einige Leckereien und auch griechische Papoutsakia kosten konnte. Ich besorgte mir das Rezept von der Köchin (Danke an Kornilia ;) ) und habe es etwas modifiziert.

Zuerst werden die Auberginen gewaschen, halbiert und auf der flachen Seite mit einem Messer eingeritzt. Anschließend wird reichlich Salz auf die eingeritzte Seite gestreut. So müssen die Auberginen nun für 1 Stunde rasten.

Anschließend wird das Gemüse mit Wasser abgewaschen und leicht gedrückt, sodass das verbleibende Wasser herauskommt. Dann werden die Auberginen mit Olivenöl eingerieben und kommen mit der unbehandelten Seite nach oben in eine Backform und bei 180°C für eine Stunde ins Backrohr.

Währenddessen bereiten wir die Füllung zu. Dafür wird der Zwiebel und die Knoblauchzehen in kleine Stücke geschnitten und in etwas Olivenöl angebraten. Anschließend kommt die Gerste hinzu. Sobald auch die Gerstenkörner einen glasigen Schimmer bekommen, wird mit einer Tasse Weißwein abgelöscht. Wenn der Wein wieder verdampft ist, wird mit der Gemüsebrühe aufgegossen. Der Gerstenreis sollte nun schon etwas aufgeweicht sein. Fügen wir nun die Tomatensauce und Wasser hinzu, sodass die Gerste bedeckt ist. Der Eintopf wird mit Salz, Pfeffer, reichlich Oregano, etwas Dill, 2 TL Zucker und einer Prise Zimt abgeschmeckt. Die Herdplatte auf der die Füllung kocht, wird etwas zurückgedreht und sobald die Flüssigkeit verdampft ist, wird solange Wasser nachgefüllt, bis der Gerstenreis weich aber bissfest ist.

Nun sollten die Auberginen eine feste Haut, aber ein sehr weiches Fruchtfleisch haben. Sie werden nun gewendet und mit einem Löffel flachgedrückt. Anschließend kommt die Gersten-Fülle über die Auberginen und die Backform wieder bei 180°C für 30 Minuten in das Backrohr.


Währenddessen wird der Feta-Käse in kleine Würfel geschnitten, mit diesem werden die Auberginen später noch belegt. Weiters werden die Feigen in feine Scheiben geschnitten.

Sobald die Auberginen weitere 30 Minuten im Backrohr waren, können sie mit dem Feta-Käse belegt  und für weitere 15 Minuten (bis der Käse braun wird) gebacken werden.

Währenddessen müssen nur noch Preiselbeeren in einer Pfanne mit etwas Wasser angebraten werden. Sobald sie weich sind kommen 2 EL Honig hinzu. Die Preiselbeeren werden nun kurz im Honig karamellisiert (Flüssigkeit sollte kleine Bläschen bilden). Anschließend kommen auch die Feigenscheiben und etwas Öl hinzu.

Nun werden die Auberginen nur noch mit den Feigen belegt und das Gericht kann serviert werden. 

Lasst es euch schmecken :)



Ingredients 

Effort: high

2 eggplants
80g barley rice (alternatively 200g minced meat)
200g feta cheese
1 onion
2 garlic gloves
100ml tomatosauce 
1 cup white wine
1 cup vegetable broth
2 tsp. sugar
salt, cinnamon, oregano, dill
2 tbsp. honey
2 figs (fresh oder dried)
1 handfull cranberries


Preparation

Few weeks ago ESN Jyväskylä organized an international dinner where I tried a lot of tasty food. But especially one was burned in my mind. So I asked the girl, who cooked that meal ,for the recipe and came up with a vegetarian version (many thanks to Kornilia).

First the eggplants have to be washed and cut into halfes. On the flat side we now scratch furrows into the vegetables. Those sides now have to be salted. Afterwards the eggplants have to rest for one hour.

After that they are washed again with water, furthermore they have to be squeezed softly so that most of the water comes out. Now spread some olive oil onto the eggplants and put them into some baking form and into the oven at 180°C for about one hour.

While the eggplants are sweating in the oven we can prepare the filling. Therefor the onion and garlic are cut into small pieces and fried in a pan with oil. Afterwards the barley can be added and roasted for a while too. For deglazing we will use the white wine, after the wine has vaporized we will add the vegetable broth. As soon as the vegetable broth also vaporized you can add the tomatosauce and water till the barley is fully covered. The pot is now seasoned with salt, pepper, oregano, dill, 2 tsp. sugar and a pinch of cinnamon. The heat can now be turned back, so that the barley is only simmering. When it gets too dry add some water till the barley is soft.


Now the eggplants should have a crispy skin but a very soft flesh. Turn them around and press them flat with a spoon. Afterwards the barley-filling can be spreaded over the eggplants and the filled vegetables are put into the oven for 30 minutes at 180°C

While the eggplants are baking again, we can cut the feta cheese into small pieces. Further the figs are cut into slices.

As soon as the eggplants were in the oven for further 30 minutes, you can put the feta cheese on them und bake them till the cheese turns goldenbrown.

As a last step you have to fry the cranberries in a pan with a bit of water. When they get soft add 2 tbsp. honey and caramelize the mixture. As it starts bubbling, add the figs and some oil. Take out the eggplants and put the figs on top of them.

Enjoy it :) !

Sonntag, 12. Oktober 2014

Suomi Maki


Zutaten (2 Portionen)

Aufwand: hoch

1 Packung Lachsscheiben (~200g)
150g Gerstenreis
1 gekochte rote Rübe, rote Rübenscheiben aus dem Glas
~ 4 Noriblätter
100 ml Brühe
1 Schalotte
Wasser, Salz
1 TL Zucker
2 TL Wasabicreme

Zubereitung

Für dieses Rezept muss zuerst die Gerste zubereitet werden, da diese nachdem sie gekocht ist abkühlen sollte. Der Gerstenreis wird gemeinsam mit der gewürfelten Schalotte in einem Topf mit Öl erhitzt. Sobald beides glasig ist, kann die Brühe hinzugefügt werden. Nun wird die Brühe verdampft, danach kann einfach mit Wasser aufgegossen werden. Den Vorgang solange wiederholen, bis die Gerste weich-, aber bissfest gekocht ist.

Als nächstes kann die rote Rübe gekocht werden. Auch diese benötigt sehr lange (~20 min). Wenn man nicht solange warten möchte, tun es aber auch eingelegte rote Rüben. 

Der Lachs wird in große Streifen geschnitten und mit der Wasabi-Paste vermengt.

Sobald der Gerstenreis ausgekühlt ist, können wir mit dem letzten Schritt beginnen. Hierfür wird das Noriblatt auf eine Sushimatte gelegt. Anschließend wird das Noriblatt mit dem Gerstenreis belegt, wobei am Ende cirka 1cm frei bleiben sollten. Danach zieht man mit dem Finger nach dem ersten Drittel einen Strich. In diese Grube füllt man nun Lachs und rote Rübenstückchen. Anschließend wird das freigelassene Stück des Noriblatts mit Wasser eingerieben und nun kann die Makirolle mithilfe der Sushimatte gerollt werden.

Lasst es euch schmecken :)



Ingredients 

Effort: high

1 pkg salmonslices (~200g)
150g barley rice
1 cooked beetroot
~ 4 nori
100 ml broth
1 shallot
water, salt
1 tsp. sugar
2 tsp. wasabipaste

Preparation

For this dish we first have to cook the barley, as it should cool down again before the maki can be rolled. Therefor the rice is put into a pot together with the sliced shallots and some oil. This is heated up till the rice looks a bit glazed. Afterwards the broth is added and cooked till it's vaporized again. Then you should add water again and repeat this process till the barley is soft but firm to bite.

Next the beetroot is cooked (this takes also up to 20 minutes). If you don't want to wait that long also pickled ones are good.

The salmon is cut into slices and mixed with the wasabipaste.

As soon as the rice has cooled down we can start the last step. Therefor we put the nori onto the sushi rolling mat. Then the rice has to be put onto the nori, but at one end about 1 cm should remain untouched. Now you have to build a drain after 1/3 within the rice, into which you put the salmon and some beetroot pieces. The nori is now rolled to the finished makiroll.

Enjoy it :) !